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Wie gehts weiter?
 


Veröffentlicht am 01.11.2007 von Andreas Wieser

Man muss etwas überlegen um sich an das letzte Pflichtspiel der Reggae Boyz zu erinnern. Anfang Juli stand das bisher letzte Länderspiel gegen den Iran an, dass das C-Team der Reggae Boyz klar mit 1:8 verlor.

Obwohl mittlerweile 4 Monate vergangen sind und einige offizielle Fifa Länderspiele auf der ganzen Welt stattfanden, konnten die Verantwortlichen kein weiteres Länderspiel einberufen. Ein Spiel gegen Kolumbien wurde kurzfristig abgesagt. Peinlich daran war, dass sich Spieler wie Ricardo Fuller und Demar Phillips bereits im Flugzeug befanden und erst bei einem Zwischenstopp in Miami davon erfuhren, dass das Spiel kurzfristig abgeblasen wurde.

Im September wurde ein Länderspiel in London gegen Ghana vereinbart, aber der dortige Verein Leyton Orient sagte das Spiel kurzfristig ab. Pech für die Reggae Boyz und auch für Bora Milutinovic, da er in diesem Spiel eine Reihe von Spielern aus England im Kader gehabt hätte, die er bisher noch nicht sah. Mit Nyron Nosworthy vom FC Sunderland wäre ein Debütant zum Zuge gekommen.


Ganz unerwartet viel auch das Länderspiel in Kingston gegen Honduras aus. Man muss kein Prophet sein um sehen, dass genau dies der falsche Weg ist. Nur über Freundschaftsspiele gegen gleichwertige oder bessere Mannschaften kann eine schlagkräftige Mannschaft wachsen.

Mittlerweile ist auch die neue nationale Liga (Cash Plus Premier League) in der Krise, nachdem der 7. Spieltag aufgrund von finanziellen Problemen kurzerhand vom Verband JFF abgesagt wurde.

Der jetzige Präsident Creston Boxhill setzte sich bei seiner Wahl Ziele, die jedoch nie erreicht wurden. Ende November läuft seine Amtszeit aus und es ist fast sicher, dass der ehemalige Präsident Horace Burrell gewählt wird.


In einem Interview teilte er mit, dass er viele Freundschaftsspiele organisieren will, da die Fans sehr enttäuscht sind, da zur Zeit keine Spiele stattfinden, obwohl es einige Termine von der Fifa gab.

Des Weiteren wird über den Verbleib von Bora Milutinovic spekuliert. Es verbreitete sich bereits das Gerücht, dass Burrell bei einem möglichen Wahlsieg den Erfolgstrainer Rene Simoes zurückholen möchte, mit dem die WM 1998 in Frankreich erreicht wurde.

Der jamaikanische Fußball steht auf einem entscheidenden Weg, ein Jahr vor der WM-Qualifikation. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Burrell, der das Schiff wieder in ruhigere Gewässer bringen soll.

Es bleibt nur zu hoffen, dass endlich wieder Freundschaftsspiele mit der A-Nationalmannschaft stattfinden, um den Leistungsstand zu testen. Man muss Bora auch in Schutz nehmen, da er bisher noch nie mit der Stammelf spielen konnte.

Wir vom www.reggaeboyz.de wünschen Burrell viel Glück bei der Wahl und hoffen, dass im Verband endlich Ruhe einkehrt und den Reggae Boyz eine gute Vorbereitungsphase für die WM-Qualifikation.    
                                                                                                                     

                                                                                                                                                                                                                                    
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