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Habemus Winnie





Am 3. Februar 2014 gelang dem jamaikanischen Fußballverband ein vermeintlicher großer Coup! Winfried „Winnie“ Schäfer, u.a. 2002 Afrika-Meister mit Kamerun, unterzeichnete in Kingston einen Vierjahresvertrag mit dem Ziel, die WM in Rußland 2018 zu erreichen. Leider schafften die Reggae Boyz die Qualifikation für Brasilien nicht. Schäfer hatte die Mannschaft schon im Juli 2013 übernommen: 3 Unentschieden und eine Niederlage unter seiner Leitung waren aber zu wenig, um das in weite Ferne gerückte Ziel „Brasil 2014“ noch zu erreichen.
 

Nach der WM-Quali war es dann nicht sicher, ob Schäfer verlängern wird. Er war quasi 2 Monate vertragslos, ehe man sich nun auf einen Vierjahresvertrag einigte. Dafür wurden zumindest keine Mühen gescheut. So erwies JFF-Präsident Horace „Captain“ Burrell Winnie die Ehre und flog mit ihm persönlich im Helikopter über Jamaika. Auch durfte Winnie jamaikanische Weltstars wie Usain Bolt oder Shelly-Ann Fraser persönlich kennenlernen.


Schon kurz nach seiner Vertragsverlängerung konnte Winnie dann im bedeutungslosen Freundschaftsspiel am 2. März 2014 auf Barbados seinen ersten Sieg feiern. Die MLS-Profis Mattocks und Brown steuerten die Tore zu diesem Sieg bei.


Mit Winnie Schäfer haben die Jamaikaner nun einen erfahrenen Fußballfachmann verpflichtet, der aufgrund seiner hervorragenden Menschenführung und seiner Offenheit optimal zu Jamaika zu passen scheint. Allerdings muss man auch sagen, dass sein letzter Erfolg einige Jahre zurückliegt. 2006 wurde er mit Al-Ahli Meister der Vereinigten Arabischen Emirate. Die darauffolgenden Stationen in Aserbaidschan und Thailand waren erfolglos.


Somit bietet sich für Winnie Schäfer in Jamaika auch eine Chance, wieder auf die internationale Fußballbühne zurückzukehren. Denn Potential gibt es in der Mannschaft genug. Aktuell befindet sich der jamaikanische Fußballverband in Gesprächen mit den gestandenen Premier League-Spielern Jason Puncheon (Crystal Palace) und Wayne Routledge (Swansea City). Beide Spieler, die jamaikanische Vorfahren haben, stünden dem Team gut zu Gesicht.


Eins ist auf jeden Fall klar: auf der Trainerposition sind die Reggae Boyz nun mit Winnie Schäfer WM-tauglich besetzt; jetzt muss nur noch eine WM-taugliche Elf gefunden werden. Zeit, um dieses Team aufzubauen, hat Winnie Schäfer nun genug. Und die in naher Zukunft stattfindenden Freundschaftsspiele gegen Serbien, Frankreich und die Schweiz zeigen, dass es der jamaikanische Fußballverband mit dem Ziel WM in Rußland 2018 ernst meint.


Autor: Lukas Glaser